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Pierre Schumann

„Der Inhalt ist nicht sehr wesentlich, die Form aber, gepaart mit einem Schub Intellekt und Gefühl, - das alles muss in ein harmonisches System gebracht werden.“

Schumann arbeitete am liebsten mit Marmor – ein Material, das er mit großer Sorgfalt und Feingefühl bearbeitete. Viele seiner Marmorskulpturen wurden später auch in Bronze gegossen.

Seine Kunst zeigt immer wieder ähnliche, starke Motive: Mütter mit Kindern, liegende Figuren, Vögel – besonders Möwen – und dynamische Vogelgruppen, die fast wie Musik in Stein wirken. Auch schlanke, pflanzenartige Formen, die in die Höhe wachsen, sind typisch für ihn. Seine Skulpturen verbinden Ruhe und Bewegung, Natur und Mensch in einer klaren, poetischen Sprache.

18. Februar 1917

geboren in Heide / Dithmarschen

1. September 2011

gestorben in Eutin / Ostholstein


Pierre Schumann, eigentlich Hans-Adolf Peter Schumann, arbeitete nach dem Besuch des Gymnasiums zunächst als Steinmetz. Im Krieg verwundet, konnte er erst 1947 ein Studium aufnehmen, zunächst bei Edwin Scharff an der Hochschule für bildende Künste Hamburg, ab 1950 bei Otto Baum an der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart. Ein Atelier hatte er in den Jahren von 1945 bis 1955 in einer alten Mühle in Westermühlen bei Itzehoe.
Bei regelmäßigen Reisen nach Paris lernte er u. a. Ossip Zadkine und Hans Arp kennen.
1953 stellte er auf der Biennale für Freilichtskulptur, Antwerpen, aus, 1954 im Salon de la Jeune Sculpture in Paris. Ab 1955 hatte Schumann ein Atelier in Hamburg.


Seit 1963 arbeitete er regelmäßig in Carrara, seit 1964 mit eigenem Atelier. 1976 zog Schumann von Hamburg nach Sagau bei Eutin um. Dort war er mit der Malerin und Bildhauerin Lilo Peters künstlerisch verbunden.
Schumann war Mitglied im Berufsverband Bildender Künstler (BBK) Schleswig-Holstein und Hamburg, in der groupe mesure, Paris, dem Salon des Realitées Nouvelles, Paris, der Künstlergilde Campanella, Italien, der Künstlergilde Ra Ruota, Carrara, und anderen.

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Ausstellungen

1953 Wenzel-Hablik-Haus, Itzehoe, La grande madre, Kiel, Neuer Botanischer Garten   1955 Hamburger Kunsthalle  1966 Galleria Pagani, Mailand   1987 Schloss Reinbek   1990 Ostholstein-Museum, Eutin   1992 Schleswig-Holsteinisches Landesmuseum, Kloster Cismar und Kunsthalle Bremen   2002 Galerie Schlossgarten, Eutin (mit Zeichnungen von Sabine Schumann); Schloss Reinbek (mit Zeichnungen von Sabine Schumann)   2007 Dithmarscher Landesmuseum   2010 Kornhaus Kempten / Alpsee Galerie, Immenstadt

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